Die Rhön ist ein wunderschöne Mittelgebirge im Dreiländereck zwischen Bayern, Hessen und Thüringen.

Besonderes Kennzeichen der Rhön sind unbewaldeten kargen Kuppen, sowiesteilen und bis zu 950 Meter hohen Bergen sowie lang gezogenen, fast menschenleeren Hochebenen.

Geheimnisvolle düstere Hochmoore, ein raues Klima, urwüchsige Wälder und imposante Basaltblock- und Gesteinshalten, die an den vulkanischen Ursprung dieses Gebirges erinnern , verleihen der Rhön ihren besonderen Charakter verleihen.

Im März 1991 ernannte die UNESCO die Rhön zum Biosphärenreservat.

In der Rhön findet man einige attraktive Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten.

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Bekannt und beliebt sind die Wasserkuppe, mit 950 Metern höchste Berg der Rhön, der auch als die Wiege des Segelflugs bekannt ist. Auch der Kreuzberg, mit dem Kloster Kreuzberg und der eigenen Klosterbrauerei zieht jedes Jahr hundertausende Besucher und Wallfahrer in die Rhön. Weitere bekannte Berge der Rhön sind beispielsweise die Milseburg, der Heidelstein, Dammersfeld, Hohe Geba, Bauersberg, Himmeldunk, Feuerberg, Pferdskopf, Rother Kuppe und der Wachtküppel. Neben den Bergen bietet die Rhön mit zahlreichen Hochmooren besondere Naturspektakel. Allen voran Rotes Moor und Schwarzes Moor auf der Hochrhön ziehen Wanderer in Scharen an.

Schwarzes Moor, Hochmoor in der Rhön

Das Schwarze Moor ist das höchstgelegen und zugleich größte Moor in der Rhön. Unweit von Fladungen am Dreiländereck Hessen, Bayern, Thüringen gelegen, bietet das Schwarze Moor einen Bohlensteg und einen Aussichtsturm zur Besichtigung der beeindruckenden Natur.

Das Schwarze Moor ist mit ca. 66 Hektar das größte Hochmoor der Rhön. Im Dreiländereck zwischen Bayern, Hessen und Thüringen direkt an der Hochrhönstrasse zwischen Bischofsheim und Fladungen gelegen, ist das Schwarze Moor sehr gut über den Wanderparkplatz "Dreiländereck" zu errreichen. Ein 2,7 Kilometer langer Bohlensteg führt durch die beeindruckende und einzigartige Tier- und Pflanzenwelt dieses Hochmoores und dient mit seinen zahlreichen Informationstafeln auch als Naturlehrpfad durch dieses Schmuckstück des Naturparks und Biosphärenreservates Rhön.

Das Schwarze Moor ist ein besonderes Schutzgebiet und beeindruckendes Hochmoor im Bereich der bayerischen Rhön. Am Dreiländereck von Hessen, Thüringen und Bayern gelegen, ist das Schwarze Moor gut über die Hochrhönstrasse, der Verbindung zwischen Bischofsheim und Fladungen erreichbar. Das Hochmoor liegt auf einer Höhe zwischen 770 und 782 Metern über NN und ist mit einer Fläche ca. 66 Hektar das größte Hochmoor in der Rhön. Gleichzeitig bildet das Schwarze Moor die Wasserscheide zwischen Main und Weser und gilt als eines der bedeutendsten Hochmoore Europas. Am Wanderparkplatz "Dreiländereck" vor dem Eingang zum Schwarzen Moor befindet sich auch das relativ neu erbaute Informationszentrum zum Moor, das so genannte "Haus zum Schwarzen Moor". Hier befindet sich eine Informationsstelle sowohl über das Moor als auch über die Rhön und den Tourismus in der Rhön an sich (mit Wanderkarten, Ausflugszielen, Sehenswürdigkeiten, Besonderheiten des Naturschutzgebietes etc) mit einem angeschlossenen Souvenirladen, Toiletten und einem Imbiss.

Der Eingang zum Schwarzen Moor befindet sich gegenüber des des Parkplatzes und des Infozentrums auf der anderen Straßenseite nach ca. 300 Metern . Von hier aus führt ein 2,7 Kilometer langer Bohlensteg als so genannter Moorlehrpfad durch das Hochmoor und ist entlang des gesamten Strecke mit interessanten Informationstafeln zur Entstehung und der Natur- und Tierwelt des Schwarzen Moores ausgestattet (u.a. gibt es hier noch das Birkhuhn, das ansonsten außerhalb der Alpen als ausgestorben gilt). Dieser Bohlensteg war übrigens bei seiner Errichtung 1987 der erste Moorlehrpfad überhaupt in Bayern. Entlang des Moorlehrpfades kann man das Schwarze Moor heute noch in seinem fast ursprünglichen Zustand mit seiner einmaligen Tier- und Pflanzenwelt bestaunen. Zwar wurde hier zwischen 1770 und 1939 Torf abgebaut, aber zum Glück nur in geringen Mengen, so dass das Gebiet noch sehr gut erhalten ist und schließlich 1939 unter Naturschutz gestellt wurde. Aufgrund seiner Einzigartigkeit und auch der hier noch vorhandenen äußerst seltenen Tiere und Pflanzen ist das Schwarze Moor heute eine absolute Besonderheit des Naturparks und des Biosphärenreservates Rhön und ist zudem neben dem Kloster Kreuzberg eines der beliebtesten und meistbesuchten Ausflugsziele der bayerischen Rhön mit jährlich etwa 100.000 Besuchern.

Beim Zugang zum Schwarzen Moor wird den Besucher ein steinernes Tor außerhalb des Moores auffallen. Hier handelt es sich um den Eingang zu einem ehemaligen Arbeitslager des Reichsarbeitsdienstes aus der Nazizeit. Eine Infotafel an diesem Tor gibt Aufschluss über die Geschichte dieses Arbeitslagers. Außerdem befinden sich rund um das Schwarze Moor zahlreiche weitere interessante Wander- und Radwege, die nach sehr kurzer Strecke in Richtung Frankenheim auch an der ehemaligen innerdeutschen Grenze und noch einzelnen vorhandenen Relikten wie z.B. einem Wachturm aus der Zeit der Trennung Deutschlands und des "Eisernen Vorhanges" vorbeiführen.

Kürzlich eingeweiht wurde im Schwarzen Moor ein neuer, 17 Meter hoher Aussichtsturm aus Holz, der sicher schnell zu einer neuen Attraktion und zu einem Besuchermagnet des Schwarzen Moores und der gesamten Rhön wird. Von der Plattform des neuen Aussichtsturmes werden die Besucher künftig, ohne den langen Weg durch das Schwarze Moor gehen zu müssen (und damit auch nicht zu betreten und die Natur hier zu schonen), das Moor von oben kennen lernen und bestaunen können. Vom Turm aus kann nicht nur das Schwarze Moor selbst sondern auch ein herrlicher Blick über die Hochrhön ergatter werden, vor allem in die benachbarte thüringische und hessische Rhön. Die 56 Quadratmeter große Aussichtsplattform ist über 80 Stufen erreichbar und bietet Platz für ganze Besuchergruppen wie z.B. Schulklassen oder Busse.

 

Rotes Moor mit Moorweiher

Das Rote Moor in der Nähe von Bischofsheim a.d. Rhön, liegt zwischen Heidelstein und Wasserkuppe. Es bietet traumhafte Wanderwege durch einzigartige Natur. Ein Bohlensteg führt durch das Moor, Höhepunkte sind dabei der Aussichtsturm und der Moorweiher.

Heidelstein, Berg am Rande des Roten Moores auf der Hochrhön

Der Heidelstein ist ein relativ bekannter Berg direkt an der Hochrhönstrasse zwischen Bischofsheim und Fladungen in der Nähe des Roten Moores gelegen. Markant am 925,7 Meter hohen Berg ist vor allem der Sendemast, ein Stahlrohrmast mit einer Höhe von 218 Metern. Ebenfalls auf dem Heidelstein befindet sich das Ehrenmal des Rhönklubs. Unweit des Heidelsteins ist zudem der vielbesuchte Wanderparkplatz "Moordorf", von wo aus man perfekt eine Wandertour über die Hochrhön zum Heidelstein, dem Roten Moor und den Hochebenen der Rhön starten kann.

Heidelstein auf der Hochrhön, einer der höchsten Berge der Rhön

Der Heidelstein ist mit einer Höhe von 926 Metern über dem Meeresspiegel eine der höchsten Erhebungen der Rhön. Der Heidelstein befindet sich unweit von Gersfeld und in unmittelbarer Nähe des Roten Moores auf der Hochrhön. Er liegt im bayerischen Teil der Rhön und ist Teil der Rhein-Weser-Wasserscheide. Auf dem Heidelstein entspringen zahlreiche Bäche und Flüsse der Rhön, wie zum Beispiel die Ulster mit ihrer Quelle am Nordhang, die schließlich in die Werra mündet. Am Südhang des Heidelstein entspringen der Schwarzbach, die Sonder und die Els, die in die Brend münden.
Sender Heidelstein

Auf dem Gipfel des Heidelstein befindet sich ein imposanter 218 Meter hoher Sendemast, ein Stahlrohrmast der Telekom zur Aussendung von Radio- und TV-Programmen

Gerade von weiterer Entfernung ist der Sender Heidelstein allerdings der auffälligste Punkt des Heidelstein, da der Heidelstein eingebettet in die Hochebene der Rhön keine so imposante Erhebung als Berg darstellt wie zum Beispiel der nur zwei Meter höhere Kreuzberg oder die Wasserkuppe. Das Foto rechts zeigt den Heidelstein vom Roten Moor aus inkl. Sender Heidelstein. Hier ist schon der geringe Höhenunterschied zur direkten Umgebung der Hochrhön zu erkennen.
Wanderungen über den Heidelstein

Der Heidelstein ist dennoch einer der bekanntesten Berge der Rhön und auch ein Denkmal, das Ehrenmal des Rhönklubs, befindet sich am Heidelstein an dem sich einmal im Jahr die Mitglieder des Rhönklubs im Gedenken an ihre verstorbenen Wanderkameraden versammeln. Über den Heidelstein führen zahlreiche der bekanntesten Wanderwege der Rhön wie zum Beispiel der Hochrhöner und der Rhön-Rennsteig-Wanerweg. Unweit des Heidelstein befindet sich zudem der Wanderparkplatz Schornhecke von dem aus eine Wanderung zum Schwarzen Moor möglich ist. In unmittelbarer Nähe zum Heidelstein befindet sich zudem das Rote Moor, das man in einer kleinen Wanderung über eine Rundtour erkunden kann.

Kreuzberg Rhön mit Kloster Kreuzberg

Der Kreuzberg, mit 928 Metern einer der höchsten Berge der Rhön, ist vor allem für das Kloster Kreuzberg mit seinem Klosterbier und den Wallfahrten, die Skilifte Kreuzberg, die Kreuzbergschanzen sowie gute Wandermöglichkeiten und Berghütten bekannt.

Der Kreuzberg ist der bekannteste Berg und das beliebteste sowie höchstgelegene Ausflugsziel der bayerischen Rhön. Mit einer Höhe von 928 Metern ist der Kreuzberg nach Wasserkuppe (950 Meter) und Dammersfeld der dritthöchste Gipfel der Rhön und zieht jährlich etwa 500.000 bis 600.000 Besucher an.

Berühmt ist der Kreuzberg vor allem für das Kloster Kreuzberg mit der eigenen Klosterbrauerei und dem beliebten Klosterbier. Die Franziskanermönche betreiben dieses Kloster unterhalb des Gipfels mit einer traditionellen Klosteranlage, die neben den Klostergebäuden auch eine Kirche und Übernachtungsmöglichkeiten bietet sowie eben eine eigene Brauerei und Gaststätte, die Klosterschänke, in der verschiedene Stuben und Säle wie der Fürstensaal für Pilger und Wanderer zur Einkehr offen stehen.

Kreuzberg Rhön, Heiliger Berg der Franken, Wallfahrtort für Pilger aus ganz Franken

Der Kreuzberg gilt aufgrund seiner Geschichte und seit der Missionierung der Franken durch St. Kilian 686 als der "Heilige Berg der Franken". Auch heute finden jedes Jahr noch 70 bis 80 Wallfahrten zum Kreuzberg statt. Vom Kloster aus führt der Kreuzweg mit steinernen Bildkapellen hoch zu den drei Golgotha-Kreuzen, dem Wahrzeichen des Kreuzberges. Von hier hat man einen herrlichen Blick über weite Teile der Rhön. Dieser reicht von den Schwarzen Bergen bei Oberbach und Riedenberg über das Dammersfeld bei Wildflecken bis hin zu Wasserkuppe und "Langer Rhön" mit Himmeldunkberg, Heidelstein usw. sowie in das Brendtal mit Bischofsheim und seinen Ortsteilen. Unten am Kloster gibt es seit Dezember 2008 im ehemaligen Kreuzberghotel nun das Bruder-Franz-Haus mit Tourismusinformation Rhön, Museum über das Leben von Franz von Assisi, Meditations- und Ruheräumen, uvm.

Sender Kreuzberg, 208 Meter hoher Sendemast des bayerischen Rundfunks auf dem Gipfel

Am Gipfel des Kreuzberges steht neben dem Gipfelkreuz ein beeindruckender, 208 Meter hoher Stahlrohrmast, eine Sendeanlage des bayerischen Rundfunks.

Neben diesen zahlreichen Attraktionen bietet der Kreuzberg vor allem auch für Sport und Freizeit noch viele weitere Möglichkeiten. So ist der Gipfel des Kreuzberges für viele Radfahrer, egal ob mit Mountainbike oder Rennrad, ein sehr beliebtes aber auch anstrengendes Ziel. Auch für Wanderer ist der Kreuzberg sehr beliebt und viele unterschiedlich steile Wanderwege führen zum Gipfel und natürlich wieder nach unten, wie auch die sagenumwogene und extrem steile "Kniebreche".

Im Winter ist der Kreuzberg fest in der Hand der Wintersportler, sofern genügend Schnee liegt. Am Kreuzberg gibt es zahlreiche Loipen für Skilanglauf, Rodelbahnen und auch Skilifte. Die so genannten Kreuzberglifte mit Rothhanglift, Dreitannenlift und Blicklift bieten zum Teil steile und auch lange Abfahrten wie das Kanonenrohr, Familienabfahrt, Fischzucht & Co. Eine weitere Besonderheit am Kreuzbergsattel sind die Skisprungschanzen, die sogenannten Kreuzbergschanzen, die wie auch die Kreuzberglifte hauptsächlich über den Ort Haselbach (Ortsteil von Bischofsheim) zugänglich sind.

   
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